Entdecke die vielfältigen Facetten der Elektromobilität – vom Zweirad bis zur Schifffahrt. Der Lehrgang vermittelt dir praxisnahes Wissen zu Antrieb, Batterie, Ladeinfrastruktur und Sicherheit. Außerdem beleuchtet er die Chancen von KI, Netzintegration und nachhaltigen Mobilitätslösungen.
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Abschlussart: Zertifikat „Elektromobilität“
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Abschlussprüfung: Praxisbezogene Projektarbeit mit Abschlusspräsentation
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Unterrichtszeiten: VollzeitMontag bis Freitag von 8:30 bis 15:35 Uhr (in Wochen mit Feiertagen von 8:30 bis 17:10 Uhr)
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Dauer: 4 Wochen
Einführung in die Elektromobilität (ca. 1,5 Tage)
Mobilitätswende und aktuelle Marktsituation
Anwendungsfelder im Überblick (Pkw, Nutzfahrzeuge und Busse, Zweiräder und Mikromobilität, Schine, Schiff- und Luftfahrt, mobile Arbeitsmaschinen, Intralogistik)
Akteure und Wertschöpfungskette
Aufbau und Funktionsweise elektrischer Fahrzeuge (ca. 1 Tag)
Antriebskonzepte (BEV, PHEV, HEV, FCEV)
Aufbau und zentrale Komponenten
Besonderheiten je Fahrzeugklasse
Elektrische Antriebe und Leistungselektronik (ca. 3 Tage)
Funktionsprinzip und wichtigste Arten elektrischer Fahrzeugmotoren
Energiefluss, Wirkungsgrad und Rekuperation
Aufgaben von Wechselrichter, Gleichspannungswandler und On-Board-Charger
Batterierechnik (ca. 2 Tage)
Aufbau von Lithium-Ionen-Batterien und gängige Zellchemien
Batteriemanagement und Thermomanagement
Alterung, Lebensdauer und Batteriezustand
Sicherheit in der Elektromobilität (ca. 1 Tag)
Funktionale Sicherheit - Grundlagen (ISO 26262)
Elektrische Gefährdungen und grundlegende Schutzmaßnahmen
Sicherheitsaspekte bei Fahrzeugen, Batterien und Ladesystemen
Qualifizierungsanforderungen für Arbeiten an Hochvoltsystemen im Überblick
Reichweite und Verbrauch (ca. 1 Tag)
Einfluss von Fahrprofil, Temperatur und Nebenverbrauchern
Einordnung von Normverbrauch und Alltagsverbrauch
Einfache Verbrauchs- und Reichweitenberechnungen
Laden, Ladeinfrastruktur und Netzintegration (ca. 3 Tage)
AC- und DC-Laden, gängige Anschlüsse, Ladeleistung und Ladezeiten
Ladebedarf und Grundlagen der Ladeinfrastrukturplanung
Netzanschluss, Lastmanagement und Einbindung erneuerbarer Energien
Smart Charging
Bidirektionales Laden und Vehicle-to-Grid (V2G)
KI-Anwendungen in der Elektromobilität (ca. 1 Tag)
Praxisbeispiele für Ladeplanung, Batteriezustandsbewertung und Flottenmanagement
Nutzen und Grenzen KI-gestützter Anwendungen
Datenqualität, Fehlerrisiken und Limitationen von KI-Systemen
Wirtschaftlichkeit, Geschäftsmodelle und Rahmenbedingungen (ca. 2 Tage)
Anschaffungs- und Betriebskosten sowie Gesamtbetriebskosten (TCO)
Grundlagen der Fuhrparkelektrifizierung
Geschäftsmodelle (Ladetarife, Sharing, Abo- und Leasingmodelle, Energiedienstleistungen)
Fördermittel und -programme im Überblick
Regulatorischer Rahmen im Überblick
Umweltbilanz und Kreislaufwirtschaft (ca. 1 Tag)
Umweltwirkungen von Herstellung, Nutzung und Verwertung
Einfluss von Batteriegröße, Nutzungsdauer und Strommix
Grundlagen des Batterierecyclings
Zukunftsperspektiven und Technologien (ca. 0,5 Tage)
Markthochlauf und Mobilität der Zukunft
Wasserstoff, Brennstoffzelle, Synthetische Kraftstoffe
Projektarbeit (ca. 3 Tage)
Zur Vertiefung der gelernten Inhalte
Präsentation der Projektergebnisse
Änderungen möglich, die Lehrgangsinhalte werden regelmäßig aktualisiert.
Nach Abschluss dieses Lehrgangs kennst du die technischen Grundlagen der Elektromobilität in ihren unterschiedlichen Anwendungsfeldern. Du verstehst Aufbau und Zusammenspiel von Antrieb, Batterie, Leistungselektronik und Ladetechnik, kannst Lösungen hinsichtlich Reichweite, Wirtschaftlichkeit und Umweltbilanz bewerten und die wesentlichen regulatorischen Rahmenbedingungen einordnen. Zudem kannst du Projekte im Bereich Elektromobilität planen und präsentieren.
Einsteiger:innen und Quereinsteiger:innen aus Vertrieb, Produktentwicklung, Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaft und Mechatronik sowie Fach- und Führungskräfte bei Herstellern und Zulieferern.
Die Elektrifizierung von Pkw, Nutzfahrzeugen, ÖPNV, Logistik und mobilen Maschinen verändert ganze Branchen. Fachkräfte mit fundiertem Wissen zur Elektromobilität sind bei Fahrzeugherstellern und Zulieferern ebenso gefragt wie in der Energiewirtschaft, im Bereich Ladeinfrastruktur, im Flottenmanagement sowie in Vertrieb und Beratung.
Dein aussagekräftiges Zertifikat gibt detaillierten Einblick in deine erworbenen Qualifikationen und verbessert deine beruflichen Chancen.
Didaktisches Konzept
Deine Dozierenden sind sowohl fachlich als auch didaktisch hoch qualifiziert und werden dich vom ersten bis zum letzten Tag unterrichten (kein Selbstlernsystem).
Du lernst in effektiven Kleingruppen. Die Kurse bestehen in der Regel aus 6 bis 25 Teilnehmenden. Der allgemeine Unterricht wird in allen Kursmodulen durch zahlreiche praxisbezogene Übungen ergänzt. Die Übungsphase ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, denn in dieser Zeit verarbeitest du das neu Erlernte und erlangst Sicherheit und Routine in der Anwendung. Im letzten Abschnitt des Lehrgangs findet eine Projektarbeit, eine Fallstudie oder eine Abschlussprüfung statt.
Virtueller Klassenraum alfaview®
Der Unterricht findet über die moderne Videotechnik alfaview® statt - entweder bequem von zu Hause oder bei uns im Bildungszentrum. Über alfaview® kann sich der gesamte Kurs face-to-face sehen, in lippensynchroner Sprachqualität miteinander kommunizieren und an gemeinsamen Projekten arbeiten. Du kannst selbstverständlich auch deine zugeschalteten Trainer:innen jederzeit live sehen, mit diesen sprechen und du wirst während der gesamten Kursdauer von deinen Dozierenden in Echtzeit unterrichtet. Der Unterricht ist kein E-Learning, sondern echter Live-Präsenzunterricht über Videotechnik.
Die Lehrgänge bei alfatraining werden von der Agentur für Arbeit gefördert und sind nach der Zulassungsverordnung AZAV zertifiziert. Bei der Einreichung eines Bildungsgutscheines oder eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines werden in der Regel die gesamten Lehrgangskosten von deiner Förderstelle übernommen.
Eine Förderung ist auch über den Europäischen Sozialfonds (ESF), die Deutsche Rentenversicherung (DRV) oder über regionale Förderprogramme möglich. Als Zeitsoldat:in besteht die Möglichkeit, Weiterbildungen über den Berufsförderungsdienst (BFD) zu besuchen. Auch Firmen können ihre Mitarbeiter:innen über eine Förderung der Agentur für Arbeit (Qualifizierungschancengesetz) qualifizieren lassen.