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Abschlussart: Zertifikat „Digitalisierungsmanager:in“
Zertifikat „Prozessmanager:in mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“ -
Zusatzqualifikationen: Zertifikat „Design Thinking“
Zertifikat „Digital Leadership“
Zertifikat „Change Manager:in (IHK)“
Zertifikat „Professional Scrum Master (PSM I) von Scrum.org“ -
Abschlussprüfung: Praxisbezogene Projektarbeiten mit Abschlusspräsentationen
(Change Manager:in zertifiziert durch die IHK)
Scrum.org-Zertifizierung PSM I - Professional Scrum Master (in englischer Sprache)
Prozessmanager:in mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation -
Unterrichtszeiten: VollzeitMontag bis Freitag von 8:30 bis 15:35 Uhr (in Wochen mit Feiertagen von 8:30 bis 17:10 Uhr)
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Dauer: 17 Wochen
Design Thinking
Einführung in Design Thinking (ca. 1,5 Tage)
Design Thinking Prozess im Überblick
Die wichtigsten Regeln und Phasen des Design Thinking
Praxisorientierte Ansätze und Anwendungen
Digitale Tools und KI im Innovationsprozess
Phase 1: Research (ca. 0,5 Tage)
Methoden des nutzerzentrierten Research
Interviewtechniken und Bedarfsanalyse
KI-gestützte Recherche und Informationsaufbereitung
Phase 2: Synthese (ca. 0,5 Tage)
Analyse und Strukturierung von Erkenntnissen
Entwicklung von Problemdefinitionen und Personas
Visualisierung und Clusterung von Ergebnissen
Phase 3: Ideation (ca. 0,5 Tage)
Kreativtechniken zur Ideenentwicklung
Methoden zur Lösungsfindung und Bewertung
Einsatz generativer KI im Ideenprozess
Phase 4: Prototyping (ca. 0,5 Tage)
Entwicklung erster Lösungsansätze und Mockups
Einführung in Rapid Prototyping und Click Dummys
Digitale Werkzeuge zur Visualisierung von Konzepten
Phase 5: Testing (ca. 0,5 Tage)
Methoden zur Durchführung von Tests und Feedbackrunden
Analyse und Optimierung von Lösungsansätzen
Iteratives Arbeiten und agile Weiterentwicklung
Projektarbeit (ca. 1 Tag)
Zur Vertiefung der gelernten Inhalte
Präsentation der Projektergebnisse
Digital Leadership
Herausforderungen der digitalen Transformation (ca. 2 Tage)
Digital Leadership – Big Picture
Abgrenzung Leadership – Digital Leadership – Digital Business Leadership
VUCA-Umfeld/BANI-Umfeld
Grenzen und Herausforderung der Digitalisierung in der Führung
Konsequenzen der Digitalisierung für Markt- und Wettbewerb
Kundenerwartungen im digitalen Zeitalter
Menschen führen im digitalen Wandel (ca. 4 Tage)
Wie „funktioniert“ Mensch? (Erkenntnisse der Neurobiologie)
Systemische Perspektiven zur Individualisierung von Führung
Aufgaben und Rollen der Führungskraft im digitalen Wandel
Motivation als Basis im Selbstmanagement und der Führung
Emotionale Intelligenz als Schlüsselkompetenz
Selbstführung und Entscheidungsfindung in komplexen Umfeldern
Umgang mit Unsicherheit und Komplexität in der digitalen Führungswelt
Remote Leadership und Führung hybrider Teams
Förderung digitaler Kompetenzen im Team
New Work/Agile Leadership (ca. 2 Tage)
Arbeit 4.0 – Grundlagen einer neuen Arbeitswelt
Selbstorganisation und Selbstmanagement im digitalen Kontext
Zusammenarbeit im Team in digitalen Zeiten
Remote Collaboration: Tools, Methoden und Rituale
Strategische und operative Führung in der Praxis
Teams aufbauen, entwickeln und begleiten
Grundlagen agiler Methoden (z. B. Scrum, Kanban – Überblick)
Organisation und Transformation gestalten (ca. 2 Tage)
Auswahl und Einführung digitaler Prozesse, Methoden und Tools
Change und Transformationsmanagement
Beidhändige Organisation (Ambidextrie)
Umgang mit Skepsis und Widerständen bei Veränderungsprozessen
Analyse des digitalen Reifegrads von Organisationen
Künstliche Intelligenz als Führungswerkzeug (ca. 2 Tage)
KI im Führungsalltag
KI als Führungskraft – Konkurrenz oder Hilfe
Auswirkungen der Generativen KI auf die Arbeit
Umgang mit Big Data als Digital Leader
Verantwortung und Risiken
Digitale Geschäftsmodelle, Ziele, Strategien, Erfolgskennzahlen und KPIs (ca. 3 Tage)
Wertschöpfungsprozesse und digitale Geschäftsmodelle
Entwicklung von Zielen und Strategien
Kennzahlen zur Prozesssteuerung definieren
Key Performance Indicators (KPIs) definieren und messen
Einführung von Objectives und Key Results (OKRs) als agiles Zielsystem
Projektarbeit (ca. 5 Tage)
Zur Vertiefung der gelernten Inhalte
Präsentation der Projektergebnisse
Change Manager:in (IHK)
Grundlagen Industrie 4.0 und Digitale Transformation (ca. 3 Tage)
Was ist Industrie 4.0?
Die Entwicklungen aus der Vergangenheit in die Gegenwart
Digitale Revolution oder ganz normale Entwicklung?
Die wichtigsten Bausteine für eine Fabrik der Zukunft
Welche Auswirkungen hat die Industrie 4.0 auf Wirtschaft und Mensch?
Die technische Grundlage – intelligente, digital vernetzte Systeme und Produktionsprozesse
Was ist digitale Transformation?
Digitale Transformation als Prozess der stetigen Weiterentwicklung digitaler Technologien
Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess
Vorstellung von konkreten KI‐Technologien
sowie Anwendungsmöglichkeiten im beruflichen Umfeld
Persönliche Veränderungsfähigkeit innerhalb von New Work (ca. 5 Tage)
Arbeit 4.0 – Das New Work Zeitalter
Die neue Arbeitswelt – digitalisierter, mobiler, effizienter und vernetzter
Der alte Arbeitsplatz – Ein Rückblick
Der neue Arbeitsplatz – Wie sieht der aktuelle Arbeitsplatz schon aus?
Der Arbeitsplatz der Zukunft – Videokonferenzen, Homeoffice und Roboter
Globale Teams: Die wichtigsten Bausteine für die erfolgreiche und globale Kollaboration und Teamarbeit
Selbstorganisation und Selbstmanagement im New Work Zeitalter
Agiles Lernen und Wissensmanagement im digitalen Zeitalter
Ein Überblick über Modelle und Tools des modernen Konfliktmanagements
Die Chancen, die in New Work und Arbeiten 4.0 stecken
Systeme und Prozesse (ca. 2 Tage)
Prozessanalyse im Hinblick auf digitale Transformation
Lean Management – Führungsprozesse neu gedacht
Design Thinking – Ein Einblick in die neue Form der Problemlösung und Ideenfindung
Scrum – Eine Möglichkeit des agilen Projekt- und Produktmanagements
Was ist Change- und Innovationsmanagement (ca. 5 Tage)
Die Analyse von Veränderungen – So beginnt ein Change-Prozess
Welche Tools und Instrumente begleiten die Veränderung
Der Entwurf einer Veränderungsarchitektur – Die „Königskompetenz“ im Changemanagement
Die Erfolgsfaktoren des Changemanagements
Ohne Change-Kommunikation geht es nicht
Das Innovationsmanagement – Changemanagement als Antrieb für Innovationen
Der Innovationsprozess: Planung, Umsetzung und Erfolgskontrolle
Das Change Monitoring in Veränderungsprozessen (ca. 2 Tage)
Das Agile Reporting – Die Fortschrittskontrolle
Das Kommunikationscontrolling – Planung, Steuerung und Kontrolle der Unternehmenskommunikation
Projektarbeit, Zertifizierungsvorbereitung und Zertifizierungsprüfung „Change Manager:in (IHK)“ (ca. 3 Tage)
Agiles Projektmanagement mit Scrum: Master (PSM I)
Grundlagen (ca. 3 Tage)
Agiles Mindset
Unterschiede und Ergänzungen zu traditionellen Projektmanagement-Methoden
Phasen eines agilen Projekts
Stärken und Schwächen des agilen Projektmanagements
Voraussetzungen/Rahmenbedingungen für agile Projekte (ca. 5 Tage)
Projektumfeld, Werte und Prinzipien
Anforderungen an agile Projekte auf technischer Ebene bei IT-Projekten
Übertragbarkeit agiler Methoden auf Projekte außerhalb der IT
Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess
Vorstellung von konkreten KI‐Technologien
sowie Anwendungsmöglichkeiten im beruflichen Umfeld
Das Rahmenwerk Scrum (ca. 3 Tage)
Scrum-Philosophie
Die verschiedenen Ergebnisverantwortlichkeiten in Scrum und ihre Aufgaben: Scrum Master, Developer, Product Owner
Selbstorganisierte Teams
Die Scrum-Meetings: Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review, Sprint Retrospektiven
Scrum-Artefakte: Product Backlog, Sprint Backlog, Increment
Planung mit Scrum
Auswirkungen auf Organisationen
Projektsteuerung (ca. 2 Tage)
Stakeholdermanagement
Problemerkennung und -behebung
Scaled Scrum/Nexus
Schlüsselfaktor Team (ca. 2 Tage)
Rahmenbedingungen für agile Teams
Verantwortung, Zusammenarbeit und Commitment im agilen Team
Effektive Team- und Selbststeuerung
Kommunikation im Team
Projektarbeit, Zertifizierungsvorbereitung und Scrum.org-Professional Scrum Master-Zertifizierung (PSM I) in englischer Sprache (ca. 5 Tage)
Prozessmanager:in mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation
Grundlagen Prozessmanagement (ca. 2 Tage)
Verständnis und Begriffe im Prozessmanagement
Vorteile des Prozessmanagements
Grundprinzipien des Prozessmanagements
Nutzen von Prozessmanagement
Bestandteile/Merkmale von Prozessen
Arten von Geschäftsprozessen (primär und sekundär)
Aufbau-/Ablauforganisation
Strategisches und operatives Prozessmanagement
Wichtigste Methoden des Prozessmanagements im Überblick: Six Sigma, Lean Management, BPR, Balanced Scorecard, PDCA und Kaizen
Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess (ca. 1 Tag)
Vorstellung von konkreten KI‐Technologien
sowie Anwendungsmöglichkeiten im beruflichen Umfeld
Operatives Prozessmanagement (ca. 8 Tage)
Operativer Prozessmanagement-Kreislauf (Prozesslebenszyklus)
Methoden der Prozessidentifikation und -aufnahme
Methoden der Identifikation wie SIPOC und IAO
Prozesslandschaft/-landkarte/Prozessmodell
Gliederungsmöglichkeiten des Prozessmodells
Methoden der Prozessaufnahme (vom Interview bis zum Workshop) und Storyboarding
Kreativität im Prozessmanagement (z. B. MindMaping)
Methoden und Werkzeuge der Prozessanalyse
Methoden und Werkzeuge der Prozessmodellierung und -dokumentation
Modellierung von Flussdiagrammen
Operative Prozessziele aus strategischen Zielen ableiten
Überblick über Managementmethoden der Optimierung
SOLL-Prozesse aus Optimierung entwickeln
Changemanagement beim Prozessrollout
Umgang mit Widerstand und Konflikten
Prozesse ausführen, steuern und überwachen
KPIs zur Prozesssteuerung und -überwachung
KVP einführen
Strategisches Prozessmanagement (ca. 2 Tage)
Unternehmensstrategie definieren
Ziele festlegen und daraus Handlungsbedarf ableiten, Maßnahmen planen
KPIs einsetzen
Geschäftsmodell und -gliederung festlegen
Balanced Scorecard nutzen
Prozesse strategisch planen und steuern
Strategisches und operatives Prozessmanagement integrieren
Prozessorientierte Organisation (ca. 4 Tage)
Herausforderungen bei der Gestaltung und Führung der prozessorientierten Organisation
BPM-Governance aufsetzen
Elemente von BPM Governance – von Rollen über Dokumentation bis Prozessaudits
Prozessmodell bekannt machen
Technologie prozessorientiert ausrichten
Rollen im Prozessmanagement
Rollenkonzepte für Prozess und Linie einführen und umsetzen
Führung in der prozessorientierten Organisation: Führungskompetenzen, Managementprozesse definieren, lernende Organisationen etablieren, prozessorientierte Kultur fördern
Projektarbeit, Zertifizierungsvorbereitung und Zertifizierungsprüfung „Prozessmanager:in mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“ (ca. 3 Tage)
Änderungen möglich, die Lehrgangsinhalte werden regelmäßig aktualisiert.
Nach dem Lehrgang beherrschst du die Grundsätze und Abläufe des Design Thinking, einer Methode, um innovative Lösungen für komplexe Problemstellungen zu erarbeiten. Mit dem Fachbereich Digitalisierung und den damit im Zusammenhang stehenden Veränderungen im Arbeitsumfeld bist du vertraut und kannst Strategien sowie Prozesse entwickeln, um diese Änderungen umzusetzen, sowie als Fach- und Führungsperson Mitarbeiter:innen entsprechend anleiten. Zuletzt erwirbst du Kenntnisse im agilen Projektmanagement mit Scrum und bist in der Lage, die Umsetzung von Sprints zu übernehmen.
Zusätzlich kennst du Ansätze, Vorgehensmodelle und Systematiken, um Prozesse noch erfolgreicher zu machen.
Dieser Lehrgang richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus allen Unternehmensbereichen, die in digital-vernetzten, globalen Arbeitsstrukturen eingebunden sind und dort Prozesse und Mitarbeiter:innen erfolgreich begleiten möchten.
Fach‐ und Führungskräfte, die sich mit digitalen Prozessen auskennen und diese im Unternehmen einbringen können, sind branchenübergreifend gefragt. Fachübergreifende Kenntnisse im digitalen Bereich sind sowohl bei großen und mittelständischen Unternehmen als auch in Agenturen einsetzbar.
Zusätzlich berücksichtigt das ganzheitliche Prozessmanagement die Unternehmensstrukturen und -kultur sowie die Führungsprinzipien und stellt somit einen entscheidenden Faktor für den Erfolg des Unternehmens dar. Prozessmanager:innen sind daher in großen und mittelständischen Unternehmen aller Branchen gefragt.
Dein aussagekräftiges Zertifikat gibt detaillierten Einblick in deine erworbenen Qualifikationen und verbessert deine beruflichen Chancen.
Didaktisches Konzept
Deine Dozierenden sind sowohl fachlich als auch didaktisch hoch qualifiziert und werden dich vom ersten bis zum letzten Tag unterrichten (kein Selbstlernsystem).
Du lernst in effektiven Kleingruppen. Die Kurse bestehen in der Regel aus 6 bis 25 Teilnehmenden. Der allgemeine Unterricht wird in allen Kursmodulen durch zahlreiche praxisbezogene Übungen ergänzt. Die Übungsphase ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, denn in dieser Zeit verarbeitest du das neu Erlernte und erlangst Sicherheit und Routine in der Anwendung. Im letzten Abschnitt des Lehrgangs findet eine Projektarbeit, eine Fallstudie oder eine Abschlussprüfung statt.
Virtueller Klassenraum alfaview®
Der Unterricht findet über die moderne Videotechnik alfaview® statt - entweder bequem von zu Hause oder bei uns im Bildungszentrum. Über alfaview® kann sich der gesamte Kurs face-to-face sehen, in lippensynchroner Sprachqualität miteinander kommunizieren und an gemeinsamen Projekten arbeiten. Du kannst selbstverständlich auch deine zugeschalteten Trainer:innen jederzeit live sehen, mit diesen sprechen und du wirst während der gesamten Kursdauer von deinen Dozierenden in Echtzeit unterrichtet. Der Unterricht ist kein E-Learning, sondern echter Live-Präsenzunterricht über Videotechnik.
Die Lehrgänge bei alfatraining werden von der Agentur für Arbeit gefördert und sind nach der Zulassungsverordnung AZAV zertifiziert. Bei der Einreichung eines Bildungsgutscheines oder eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines werden in der Regel die gesamten Lehrgangskosten von deiner Förderstelle übernommen.
Eine Förderung ist auch über den Europäischen Sozialfonds (ESF), die Deutsche Rentenversicherung (DRV) oder über regionale Förderprogramme möglich. Als Zeitsoldat:in besteht die Möglichkeit, Weiterbildungen über den Berufsförderungsdienst (BFD) zu besuchen. Auch Firmen können ihre Mitarbeiter:innen über eine Förderung der Agentur für Arbeit (Qualifizierungschancengesetz) qualifizieren lassen.