Der Lehrgang vermittelt dir den Umgang mit zwei gängigen CAD-Programmen. Zunächst erwirbst du fundierte Kenntnisse in der Modellerzeugung, Baugruppenmodellierung und Zeichnungserstellung sowie in der Flächenmodellierung mit Designcenter (ehemals Siemens NX). Im Anschluss erlernst du den Umgang mit Inventor zur Erstellung von 3D-parametrischen Volumenkörpern und Zeichnungen. Ein Einblick in die Nutzung Künstlicher Intelligenz im Beruf runden dein Wissen ab.
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Abschlussart: Zertifikat „Inventor“
Zertifikat „CAD mit Designcenter (ehemals Siemens NX) und Flächenmodellierung“ -
Abschlussprüfung: Praxisbezogene Projektarbeiten mit Abschlusspräsentationen
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Unterrichtszeiten: VollzeitMontag bis Freitag von 8:30 bis 15:35 Uhr (in Wochen mit Feiertagen von 8:30 bis 17:10 Uhr)
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Dauer: 12 Wochen
CAD mit Designcenter (ehemals Siemens NX) und Flächenmodellierung
Grundlagen (ca. 2 Tage)
Allgemeine Grundlagen
Dateiverwaltung, Voreinstellungen
Benutzeroberfläche
Koordinatensysteme in Designcenter
Modellerzeugung (ca. 6 Tage)
Skizzenerstellung und -bearbeitung
Sketch-Verwaltung
Formelemente: extrudieren, drehen, sweepen, lofting, Boolesche Operationen
Bezugselemente
Konstruktionsänderungen im Modell
KI-gestützte Auswahl geometrisch ähnlicher Elemente
Einsatz intelligenter Assistenzfunktionen bei der Modellierung
Topologieoptimierung und generative Ansätze zur Bauteiloptimierung
Einführung in Convergent Modeling
Generative KI im Konstruktionsprozess (ca. 2 Tage)
Einführung in KI im Kontext von CAD und Konstruktion
Einsatzmöglichkeiten generativer KI im Konstruktionsprozess
Einsatz von KI zur Unterstützung bei Fehlermeldungen und Troubleshooting
Konstruktion mit Designcenter (ca. 4 Tage)
Synchrone Konstruktion
Parametergetriebene Updates
Design-Logic, Arbeiten mit Expressions
Skizzengeometrie mit der Sketch-Umgebung
Arbeiten mit Layern, Layer-Kategorien
Teilefamilien erstellen/Variantenkonstruktion
Wiederverwendungsbibliothek, Erstellen einer eigenen Bibliothek
Blechkonstruktion (ca. 1 Tag)
Modellieren in der Blech- sowie Modellumgebung
Baugruppe und Zusammenarbeit (ca. 5 Tage)
Erstellen von Baugruppen und Ladeoptionen
Constraints-Verwaltung
Master-Modell-Konzept
Positionieren der Komponenten in der Baugruppe
Einsatz des Baugruppen-Navigators
Integrierte Kollisionsprüfungen und Toleranzanalysen, Einsatz von Regeln und Prüfprotokollen
Zusammenarbeit und Datenaustausch im Konstruktionsprozess
Zeichnungserstellung (ca. 5 Tage)
Anlegen und Bearbeiten von Zeichnungsblättern
Einzelteilzeichnung
Baugruppenzeichnungen
Anlegen und Erweitern von Symbolbibliotheken
Model-Based Definition (MBD)
Product and Manufacturing Information (PMI)
Automatisierung und API-Integrationen (ca. 2 Tage)
Erstellung und Einsatz von Makros und Journals
Automatisierung von Prüf- und Modellierungsprozessen
Einführung in die Automatisierung mit NX Open
Flächenmodellierung (ca. 3 Tage)
Bezugselemente, Freiformkurven und Rasterbilder
Erzeugen und Bearbeiten von Flächen
Übergänge und Freiformflächen
Prüfen und Optimieren von Flächengeometrien
Anwendungsbeispiel Additive Manufacturing
Projektarbeit (ca. 10 Tage)
Zur Vertiefung der gelernten Inhalte
Präsentation der Projektergebnisse
Inventor
Einführung in die Inventor Oberfläche (ca. 1 Tag)
Benutzeroberfläche und Navigation
Projektstruktur und Dateimanagement
Konfigurations- und Anzeigeeinstellungen
Künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung (ca. 1 Tag)
Einsatz von KI im Konstruktionsprozess
Praxisbeispiele: Generatives Design, automatisierte Prüfprozesse, Workflows mit Autodesk Design Automation
Volumenkörpererstellung (ca. 6 Tage)
Skizzen erstellen und modifizieren
3D-Bauteile: Extrusion, Rotation, Bohrung, Sweep, Loft
Platzierte Elemente
Erweiterte Modellierung: Mehrkörpertechnik, Modellzustände, Flächenbearbeitung
Methoden der Erstellung, Arbeitselemente
Analysieren und Bearbeiten des Volumenmodells
Entwurfsänderungen
Baugruppenmodellierung (ca. 3 Tage)
Aufbaukonzepte: Bottom up/Top-Down/Middle out
Parametrisches Positionieren von Bauteilen und Verknüpfungen und 3D-Abhängigkeiten
Baugruppenelemente, Normteile, Bibliotheken
Kontaktlöser und Kollisionsanalyse
Bewegungssimulation
Einfügen von Normteilen
Assoziatives Spiegeln
Zeichnungsableitung (ca. 2 Tage)
Zeichnungsansichten
Manuelle und automatische Bemaßung
Normgerechte Beschriftung und Beschlagwortung
Zeichnungsableitungen von Baugruppen
Explosionsdarstellungen
Stücklisten, Positionsnummern, Explosionszeichnungen
Cross-Highlighting zwischen Stücklisten, Ballons und Ansichten
Erstellung individueller Schriftfelder und Vorlagen
Weiterführende Themen (ca. 2 Tage)
Zusatzprogramme (Konstruktionsassistent)
Generatoren für Wellen und Zahnräder
Einblick in die Blechbearbeitung und Schweißbaugruppen
„Pack and Go“, iParts, Modellanmerkungen
Interoperabilität mit Revit/IFC
Projektarbeit (ca. 5 Tage)
Zur Vertiefung der gelernten Inhalte
Präsentation der Projektergebnisse
Änderungen möglich, die Lehrgangsinhalte werden regelmäßig aktualisiert.
Zusätzlich erlernst du die professionelle Handhabe der 3D-Konstruktion mit dem CAD-Programm Inventor und kannst es hinterher am Arbeitsplatz sofort einsetzen. Du handhabst die jeweils neueste Softwareversion schnell und sicher.
Nach dem Lehrgang handhabst du außerdem die neueste Version von Autodesk Inventor für die 3D-Konstruktion professionell und setzt die Software sicher und effizient in der Praxis ein – inklusive innovativer Technologien wie Künstlicher Intelligenz (KI) und automatisierter Modellierung.
Der Lehrgang richtet sich an Personen mit Studium in den Ingenieurwissenschaften und mit Erfahrung im Bereich Konstruktion, an Produktdesigner:innen, Techniker:innen, technische Zeichner:innen aus den Bereichen Maschinenbau oder Elektrotechnik und Fachkräfte aus anderen Branchen mit entsprechender Berufserfahrung.
Die wachsende Bedeutung von Designcenter (ehemals Siemens NX) im Automobil-Karosseriebau, im Maschinen- und Schiffbau eröffnet dir vielzählige neue Arbeitsmöglichkeiten.
Auch das Programm Inventor findet weltweit Verwendung im Maschinen-, Werkzeugbausowie in der Blechverarbeitung und Anlagenbau. Fachleute mit Inventor-Qualifikation kommen in nahezu allen Branchen zum Einsatz.Dein aussagekräftiges Zertifikat gibt detaillierten Einblick in deine erworbenen Qualifikationen und verbessert deine beruflichen Chancen.
Didaktisches Konzept
Deine Dozierenden sind sowohl fachlich als auch didaktisch hoch qualifiziert und werden dich vom ersten bis zum letzten Tag unterrichten (kein Selbstlernsystem).
Du lernst in effektiven Kleingruppen. Die Kurse bestehen in der Regel aus 6 bis 25 Teilnehmenden. Der allgemeine Unterricht wird in allen Kursmodulen durch zahlreiche praxisbezogene Übungen ergänzt. Die Übungsphase ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, denn in dieser Zeit verarbeitest du das neu Erlernte und erlangst Sicherheit und Routine in der Anwendung. Im letzten Abschnitt des Lehrgangs findet eine Projektarbeit, eine Fallstudie oder eine Abschlussprüfung statt.
Virtueller Klassenraum alfaview®
Der Unterricht findet über die moderne Videotechnik alfaview® statt - entweder bequem von zu Hause oder bei uns im Bildungszentrum. Über alfaview® kann sich der gesamte Kurs face-to-face sehen, in lippensynchroner Sprachqualität miteinander kommunizieren und an gemeinsamen Projekten arbeiten. Du kannst selbstverständlich auch deine zugeschalteten Trainer:innen jederzeit live sehen, mit diesen sprechen und du wirst während der gesamten Kursdauer von deinen Dozierenden in Echtzeit unterrichtet. Der Unterricht ist kein E-Learning, sondern echter Live-Präsenzunterricht über Videotechnik.
Die Lehrgänge bei alfatraining werden von der Agentur für Arbeit gefördert und sind nach der Zulassungsverordnung AZAV zertifiziert. Bei der Einreichung eines Bildungsgutscheines oder eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines werden in der Regel die gesamten Lehrgangskosten von deiner Förderstelle übernommen.
Eine Förderung ist auch über den Europäischen Sozialfonds (ESF), die Deutsche Rentenversicherung (DRV) oder über regionale Förderprogramme möglich. Als Zeitsoldat:in besteht die Möglichkeit, Weiterbildungen über den Berufsförderungsdienst (BFD) zu besuchen. Auch Firmen können ihre Mitarbeiter:innen über eine Förderung der Agentur für Arbeit (Qualifizierungschancengesetz) qualifizieren lassen.