KI-Agenten können Softwareentwicklungsprozesse unterstützen, automatisieren und verändern. Der Kurs vermittelt den praxisnahen Einsatz von Claude Code: von der Arbeit mit bestehenden Code-Basen und Git über Refactoring und automatisierte Tests bis zur MCP-Integration. Im Fokus stehen agentische Workflows sowie der Einsatz eigener Skills, Tools, Sub-Agenten und Hooks. Ergänzend werden die Integration in CI/CD und Geschäftsprozesse sowie Grundlagen zu Sicherheit, Governance und Qualitätssicherung behandelt.
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Abschlussart: Zertifikat "Agentische Softwareentwicklung mit Claude Code"
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Abschlussprüfung: Praxisbezogene Projektarbeit mit Abschlusspräsentation
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Unterrichtszeiten: VollzeitMontag bis Freitag von 8:30 bis 15:35 Uhr (in Wochen mit Feiertagen von 8:30 bis 17:10 Uhr)
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Dauer: 2 Wochen
Grundlagen Claude Code (ca. 1 Tag)
Claude Code im Vergleich zu Chat-Interfaces und klassischen IDE-Assistenten
Verfügbare Umgebungen: Terminal/CLI, IDE-Erweiterungen, Desktop-App, Web
Installation und Einrichtung, Anbindung an bestehende Projekte
Grundlegender Arbeitsablauf: Aufgaben formulieren, Planung, Ausführung, Review
Arbeiten mit Git: Commits, Branches, Pull Requests durch den Agenten
Agentisches Arbeiten mit Code-Basen (ca. 2 Tage)
Kontextmanagement über CLAUDE.md und Projektkonventionen
Umgang mit großen Code-Basen und Mehrdateien-Refactoring
Effektives Prompting für Entwicklungsaufgaben: Features, Bugfixes, Tests
Planungsmodus und iteratives Vorgehen bei komplexen Aufgaben
Slash-Commands und individuelle Konfiguration des Arbeitskontexts
Werkzeuge, Skills und MCP-Integration (ca. 2 Tage)
Anbindung externer Systeme über MCP-Server (z. B. Projektmanagement, Kommunikationstools, Wissensquellen)
Eigene Skills und Werkzeuge definieren und bereitstellen
Sub-Agenten für spezialisierte Teilaufgaben einsetzen
Hooks zur Steuerung des Agentenverhaltens im Entwicklungsprozess
Mehrstufige Automatisierungs-Workflows konzipieren
Automatisierung von Entwicklungs- und Geschäftsprozessen (ca. 2 Tage)
Integration in CI/CD-Pipelines (z. B. automatisierte Code-Reviews, Tests)
Automatisierte Dokumenten- und Datenverarbeitung mit Claude Code
Zusammenspiel mit bestehenden RPA- und Automatisierungslösungen
Wiederkehrende und geplante Aufgaben automatisieren
Praxisbeispiele aus Softwareentwicklung, IT-Betrieb und Fachabteilungen
Sicherheit, Governance und Betrieb im Team (ca. 2 Tage)
Berechtigungskonzepte, Sandboxing und sichere Ausführungsumgebungen
Nachvollziehbarkeit, Protokollierung und Audit von Agenten-Aktionen
Review-Prozesse für KI-generierten Code, Qualitätssicherung
Umgang mit sensiblen Daten und Zugriffsrechten
Teamweite Einführung, Skalierung und Kostenmanagement im Unternehmen
Projektarbeit (ca. 1 Tag)
Zur Vertiefung der gelernten Inhalte
Präsentation der Projektergebnisse
Änderungen möglich, die Lehrgangsinhalte werden regelmäßig aktualisiert.
Nach Abschluss des Lehrgangs setzt du Claude Code als agentisches Werkzeug für Softwareentwicklung und Prozessautomatisierung produktiv ein. Du konfigurierst Arbeitskontexte, bindest Werkzeuge und externe Systeme über MCP ein, baust eigene Sub-Agenten und Skills, automatisierst Entwicklungs- und Geschäftsprozesse und etablierst dabei Sicherheits- und Governance-Standards für den Unternehmenseinsatz.
Informatiker:innen, Fachinformatiker:innen, Programmierer:innen und Fachkräfte mit entsprechender Berufserfahrung.
Die zunehmende Verbreitung von KI-Agenten in der Softwareentwicklung eröffnet neue berufliche Perspektiven für Softwareentwickler:innen, DevOps- und IT-Fachkräfte sowie IT-Projekt- und Teamverantwortliche. Unternehmen suchen zunehmend nach Fachkräften, die KI nicht nur als Chat- oder Assistenzwerkzeug einsetzen, sondern agentische Systeme in bestehende Entwicklungs- und Geschäftsprozesse integrieren können.
Dein aussagekräftiges Zertifikat gibt detaillierten Einblick in deine erworbenen Qualifikationen und verbessert deine beruflichen Chancen.
Didaktisches Konzept
Deine Dozierenden sind sowohl fachlich als auch didaktisch hoch qualifiziert und werden dich vom ersten bis zum letzten Tag unterrichten (kein Selbstlernsystem).
Du lernst in effektiven Kleingruppen. Die Kurse bestehen in der Regel aus 6 bis 25 Teilnehmenden. Der allgemeine Unterricht wird in allen Kursmodulen durch zahlreiche praxisbezogene Übungen ergänzt. Die Übungsphase ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, denn in dieser Zeit verarbeitest du das neu Erlernte und erlangst Sicherheit und Routine in der Anwendung. Im letzten Abschnitt des Lehrgangs findet eine Projektarbeit, eine Fallstudie oder eine Abschlussprüfung statt.
Virtueller Klassenraum alfaview®
Der Unterricht findet über die moderne Videotechnik alfaview® statt - entweder bequem von zu Hause oder bei uns im Bildungszentrum. Über alfaview® kann sich der gesamte Kurs face-to-face sehen, in lippensynchroner Sprachqualität miteinander kommunizieren und an gemeinsamen Projekten arbeiten. Du kannst selbstverständlich auch deine zugeschalteten Trainer:innen jederzeit live sehen, mit diesen sprechen und du wirst während der gesamten Kursdauer von deinen Dozierenden in Echtzeit unterrichtet. Der Unterricht ist kein E-Learning, sondern echter Live-Präsenzunterricht über Videotechnik.
Die Lehrgänge bei alfatraining werden von der Agentur für Arbeit gefördert und sind nach der Zulassungsverordnung AZAV zertifiziert. Bei der Einreichung eines Bildungsgutscheines oder eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines werden in der Regel die gesamten Lehrgangskosten von deiner Förderstelle übernommen.
Eine Förderung ist auch über den Europäischen Sozialfonds (ESF), die Deutsche Rentenversicherung (DRV) oder über regionale Förderprogramme möglich. Als Zeitsoldat:in besteht die Möglichkeit, Weiterbildungen über den Berufsförderungsdienst (BFD) zu besuchen. Auch Firmen können ihre Mitarbeiter:innen über eine Förderung der Agentur für Arbeit (Qualifizierungschancengesetz) qualifizieren lassen.