Beauftragter für integrierte Managementsysteme und Prozessoptimierung mit Lean, Kaizen und KVP

Ein integriertes Managementsystem (IMS) vereint Instrumente und Methoden zur Einhaltung von verschiedenen Standards in einer einheitlichen Struktur. Im Kurs erlernst du nicht nur, ein solches zu planen und umzusetzen, sondern bekommst zusätzlich die Prozessoptimierung mit Lean, Kaizen und KVP und den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Beruf vermittelt.
  • Abschlussart: Zertifikat „Beauftragte:r für integrierte Managementsysteme“
    Zertifikat „Prozessoptimierung mit Lean, Kaizen und KVP“
  • Zusatzqualifikationen: Zertifikat „Qualitätsbeauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“
    Zertifikat „Arbeitsschutzmanagement-Beauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“
    Zertifikat „Umweltschutzbeauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“
    Zertifikat „Umweltmanager:in mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“
    Zertifikat „Integrierte Managementsysteme“
  • Abschlussprüfung: Praxisbezogene Projektarbeiten mit Abschlusspräsentationen
    Qualitätsbeauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation
    Arbeitsschutzmanagement-Beauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation
    Umweltschutzbeauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation
    Umweltmanager:in mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation
  • Unterrichtszeiten: Vollzeit
    Montag bis Freitag von 8:30 bis 15:35 Uhr (in Wochen mit Feiertagen von 8:30 bis 17:10 Uhr)
  • Dauer: 24 Wochen

Qualitätsbeauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation

Grundlagen des Qualitätsmanagements (ca. 1 Tag)

Begriffe und Definitionen

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagementsysteme

Normen und Richtlinien


Prozessgrundlagen (ca. 1 Tag)

Was ist ein Prozess?

Prozessmanagement nach ISO 9001

Identifikation von Prozessen

Prozessmodell ISO 9001


Unternehmensumfeld (ca. 1 Tag)

Kontext der Organisation

Interessierte Parteien

Anwendungsbereich


Führung (ca. 1,5 Tage)

Verpflichtung für das QM-System

Qualitätspolitik

Verantwortlichkeiten und Befugnisse


Planung (ca. 1 Tag)

Umgang mit Risiken und Chancen

Qualitätsziele und Planung

Planung von Änderungen


Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess

Vorstellung von konkreten KI‐Technologien

sowie Anwendungsmöglichkeiten im beruflichen Umfeld


Unterstützung (ca. 2 Tage)

Ressourcen

Kompetenz

Bewusstsein 

Kommunikation

Wissen der Organisation, Wissensmanagement

Dokumentation des Qualitätsmanagementsystems


Betrieb (ca. 2 Tage)

Betriebliche Planung

Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen

Entwicklung

Vorausschauende Fehlervermeidung mit FMEA, QFD, Poka Yoke

Externe Bereitstellung

Lieferkettengesetz (LkSG) und EU Richtlinie zur Nachhaltigkeit (CSDDD)

Produktion und Dienstleistungserbringung

Freigabe von Produkten und Dienstleistungen

Steuerung nicht konformer Ergebnisse


Bewertung der Leistung (ca. 1,5 Tage)

Überwachung und Messung

Internes Audit

Managementbewertung


Verbesserung (ca. 1 Tag)

Nichtkonformität und Korrekturmaßnahmen

Fortlaufende Verbesserung


Auditierung und Zertifizierung (ca. 1,5 Tage)

Grundlagen der Auditierung 

Interne Audits

Auditablauf

Auditierung externer Anbieter oder externer Parteien

Zertifizierungsaudit


Kommunikation (ca. 2 Tage)

Bausteine der Kommunikation

Das Eisbergprinzip der Kommunikation

Das Vier-Ohren-Modell

Kommunikationsverhalten in Audits


Projektmanagement (ca. 1 Tag)

Begriffsdefinition Projekt

Projekte erfolgreich managen


Total Quality Management (ca. 0,5 Tage)

Qualität einer Organisation

ISO 9004: Anleitung zum Erreichen nachhaltigen Erfolgs

EFQM Modell für Excellence


Projektarbeit, Zertifizierungsvorbereitung und Zertifizierungsprüfung „Qualitätsbeauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“ (ca. 3 Tage)

Arbeitsschutzmanagement-Beauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation

Grundlagen (ca. 5 Tage)

Rechtliche Grundlagen/Unternehmerverantwortung

Anforderungen, Normgebung und Struktur gemäß DIN ISO 45001

Betriebliche Managementsysteme

Verantwortliche und Befugte im Arbeitsschutzmanagement

Verbandbuch und Unfallmeldungen

Betriebsanweisungen und Unterweisungen

Aufgaben und Leistungen der Unfallversicherung


Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess

Vorstellung von konkreten KI‐Technologien

sowie Anwendungsmöglichkeiten im beruflichen Umfeld


Arbeitsschutzmanagement (ca. 2 Tage)

Einführung eines Arbeitsschutzmanagementsystems

Integration in andere Managementsysteme: Harmonized Structure (HS) in HSQE-Managementsystemen


Bewertung von Risiken und Chancen (ca. 4 Tage)

Bewertung von Risiken und Chancen

Produktsicherheitsgesetz, Maschinenrichtlinie

Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien (REACH)

Gefährdungen durch Lärm

Gefährdungen durch Elektrizität

Psychische Belastungen als Gefährdungsfaktor

Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen

Persönliche Schutzmaßnahmen


Planung eines Arbeitsschutzmanagements (ca. 3 Tage)

Prozessmodell (PDCA-Zyklus)

Kontext der Organisation

Beteiligung interessierter Parteien

Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)


Umsetzung eines Arbeitsschutzmanagements  (ca. 3 Tage)

Ziele und Kennzahlen im Arbeits- und Gesundheitsschutz

Dokumentierte Informationen eines Arbeitsschutz- und Gesundheitsschutz-Managementsystems und ihre Lenkung

Kontrolle, Verbesserung und Weiterentwicklung

Audits und Zertifizierung


Projektarbeit, Zertifizierungsvorbereitung und Zertifizierungsprüfung „Arbeitsschutzmanagementbeauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“ (ca. 3 Tage)

Umweltschutzbeauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation

Grundlagen (ca. 2 Tage)

Umweltrecht: Betreiberpflichten, Verantwortlichkeiten, Haftung

Rechte und Pflichten der Betriebsbeauftragten

Umwelthaftungsgesetz

Ordnungswidrigkeiten und Umweltstrafrecht


Abfallwirtschaft (ca. 4 Tage)

Abfallrecht

Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz

Untergesetzliches Regelwerk, u. a. NachwV, AVV, AbfAEV, EfbV

Abgrenzung Produkt und Abfall, Produkt-Verordnungen (z. B. Gewerbeabfall)


Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess

Vorstellung von konkreten KI-Technologien sowie Anwendungsmöglichkeiten im beruflichen Umfeld


Gewässerschutz (ca. 3 Tage)

Wasserrecht

Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

Abwasserabgabe und Wassernutzungsentgelte

Indirekteinleiterverordnung

Untergesetzliches Regelwerk, u. a. AwSV, AbwV (Abwasserbeseitigung/-einleitung, Umgang mit wassergefährdenden Stoffen)


Immissionsschutz (ca. 4 Tage)

Immissionsschutzrecht

Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG)

Untergesetzliches Regelwerk zum BImSchG (u. a. BImSchV, TA-Luft, TA-Lärm)

Weitere relevante gesetzliche Regelungen, u. a. UVPG

Anlagengenehmigung

Umsetzung der IED-Richtlinie


Gefahrstoff-/Chemikalienrecht (ca. 4 Tage)

Grundlagen zum Umgang mit Gefahrstoffen (u. a. GefStoffV, TRGS)

ChemG

Anforderungen an die Lagerung gefährlicher Stoffe nach VbF und TRGS

Sicherheitsdatenblätter und Betriebsanweisungen

Gefahrgut in Abgrenzung zum Abfallrecht

Grundlagen GGVSEB, ADR


Projektarbeit, Zertifizierungsvorbereitung und Zertifizierungsprüfung „Umweltschutzbeauftragte:r mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation“ (ca. 3 Tage)

Umweltmanager:in mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation

Managementsysteme (ca. 1 Tag)

Funktion und Aufbau von Managementsystemen


IMS – Integrierte Managementsysteme (ca. 2 Tage)

Synergieeffekte durch IMS

High Level Structure (HLS)

Was sind Anforderungen?

Wer stellt Anforderungen?

Anforderungen an Umweltmanagementsysteme ISO 14001, EMAS

Anforderungen aus ISO 14001


Kontext der Organisation (ca. 1 Tag)

Verstehen des Kontextes

Erwartungen der interessierten Parteien (Stakeholderansatz und Stakeholderanalyse)

Geltungsbereich der UMS


Künstliche Intelligenz (KI) im Arbeitsprozess

Vorstellung von konkreten KI-Technologien sowie Anwendungsmöglichkeiten im beruflichen Umfeld


Führung (ca. 3 Tage)

Führung und Verpflichtung

Umwelt- und Energiepolitik

Rollen, Verantwortungen und Befugnisse

Interne und externe Kommunikation, Kommunikationsmodelle

Umwelterklärung/Energiebilanz als Instrument der externen Kommunikation


Planung eines UMS/EnMS (ca. 5 Tage)

Maßnahmen zum Umgang mit Gefahren und Chancen bzw. risikobasierter Ansatz (Risikoanalyse und FMEA)

Bedeutende Umweltaspekte für UMS/EnMS

Berücksichtigung von Produktlebensweg und Wertschöpfungskette

EMAS III: ergänzende Aspekte und Anforderungen


Umsetzung der UMS/EnMS (ca. 4 Tage)

Identifikation, Beschreibung, Bewertung von umweltrelevanten Prozessen und Abläufen

Umsetzung der umweltrechtlichen Forderungen – LkSG – Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz

Managementsystem-Dokumentation

Umweltleistungsbewertung und Kennzahlen, Energiebilanz

Auditierung/Zertifizierung/Validierung, Kommunikation in Audits


Verbesserungsprozesse (ca. 1 Tag)

KVP und Umgang mit Nichtkonformitäten


Projektarbeit, Zertifizierungsvorbereitung und Zertifizierungsprüfung „Umweltmanager:in mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation" (ca. 3 Tage)

Integrierte Managementsysteme (IMS)

The Big Five – Überblick über die wichtigsten Normen (ca. 1 Tag) 

ISO 9001, 14001, 27001, 45001, 50001

Nicht-ISO-Normen für IMS

IATF, EMAS, MDR etc.


Managementsystem (MS) (ca. 4 Tage)

Allgemeines zu Managementsystemen

Bestandteile – Ziele, Prozesse, Ressourcen, Leistungsüberwachung

PDCA-Zyklus als Verbesserungskreislauf

Normenschwerpunkte

Beziehungen – Verstehen und Einführen des Systemansatzes

Prozessorientierter Ansatz vs. Funktionsorientierter Ansatz

Einführungsschwierigkeit von Managementsystemen

Grundlagen – Zweck und Ziel von Management System Standard (MSS)

Normanwendungen und -erfordernisse

Anwendung – Implementierung von Normanforderungen


KI im Managementsystem-Kontext (ca. 1 Tag)

Einführung in KI-Technologien

Einsatzmöglichkeiten in Managementsystemen (Dokumentensteuerung, Risikoanalyse, Auditunterstützung)

Chancen, Grenzen und Compliance-Anforderungen


Integrationsvorbereitung (ca. 2 Tage)

Führen der Integration

Anwendungsbereich festlegen

„Scope", Kontext, interessierte Parteien

Anwendungsbereich von kombinierten MSS oder IMS

Planen der Integration


Dokumentenanforderungen (ca. 1 Tag)

Verschiedene MSS-Normen und andere Agierende

Dokumentationsmöglichkeiten eines IMS

Dokumentation zur Auditvorbereitung


Verknüpfung von IMS und MSS-Normen (ca. 1 Tag)

Strukturierung des IMS

Strukturierung der Anforderungen von MSS-Normen

„Mapping" der Anforderungen


Einbindung der MSS-Normen ins IMS (ca. 1 Tag)

Lücken analysieren

Schließen der Lücken durch weitere Maßnahmen

Überprüfen der Maßnahmen

Integration erhalten und verbessern


Auditieren des IMS (ca. 2 Tage)

Auditdefinitionen, Auditarten und Auditgrundsätze

Interessierte Parteien am IMS-Audit

Anforderungen verschiedener Audits

Audits in Unternehmen

Auditprogramm/Auditplan

Auditfragebogen

Zertifizierung von MSS


Zertifizierung eines IMS (ca. 1 Tag)

Zertifizierungswürdige Teile

Kombiniertes oder integriertes Audit

Auswahl der Zertifizierer

Antrag und Ablauf


Komplexität von IMS (ca. 3 Tage)

Zusammenfassung aller Inhalte

Chancen und Risiken

Ausblick und Diskussion

Typische Kommunikationsprobleme in Organisationen

Rollen, Pflichten und Befugnisse

Kommunikation mit verschiedenen Akteuren und Akteurinnen

Kommunikationsmethoden

Kommunikation mit Dokumenten


Projektarbeit (ca. 3 Tage)

Zur Vertiefung der gelernten Inhalte

Präsentation der Projektergebnisse

Prozessoptimierung mit Lean, Kaizen und KVP

Was ist KVP/Kaizen/Lean? (ca. 0,5 Tage)

Definition, Ziele, Nutzen (KVP vs. Kaizen vs. Lean)

Prinzip der kleinen Schritte


Historische Entwicklung des KVP (ca. 1 Tag)

Angebot-/Nachfrageorientierung

Japanische Unternehmenskultur

Toyota Production System

Entwicklung moderner Qualitäts- und Managementsysteme (z.B. TQM)

Überblick über Reifegrad- und Bewertungsmodelle (EFQM)


Rahmenbedingungen für erfolgreichen KVP (ca. 0,5 Tage)

Rolle der Führung

Kommunikation und Transparenz 

Mitarbeiterbeteiligung

Unternehmenskultur und Motivation 

Schnittstellen- und Teammanagement

Qualitätsmanagementprinzipien (z. B. ISO 9001)


Philosophie des KVP/Kaizen (ca. 1 Tag)

Die fünf zentralen Grundlagen

Internes Kunden-/Lieferantenprinzip

Wechselwirkung von Innovation, Standard und Kaizen

Aufgaben der Führung und Mitarbeiter:innen


Kundenanforderungen und -zufriedenheit (ca. 1,5 Tage)

Markt- und Stakeholder-Analyse

Kano-Modell

Anforderungen und Wünsche

CTQ Methoden (Translation Matrix, CTQ Tree)

Vuca und Agilität

Integrierte Managementsysteme


Prozessoptimierung: Effizienz zum Nutzen der Kundschaft – Lean Management: Wert und Verschwendung (ca. 1 Tag)

Philosophie: Kundenanforderungen im Fokus

Produktivität – Qualität – Verfügbarkeit – Flexibilität

Wertschöpfung und Nicht-Wertschöpfung

Die 7 Verschwendungsarten (TIMWOOD)

3 MU: Muda, Mura, Muri


Implementierung von Kaizen und KVP (ca. 1 Tag)

Voraussetzungen für Kaizen im Unternehmen

Aufbau einer kontinuierlichen Verbesserungskultur

5S Methode/5A Kampagne

Kaizen als Managementsystem

Kaizen-Roadmap


Prozesse synchronisieren (ca. 0,5 Tage)

Produktion im Kundentakt

Taktzeit, Zykluszeit, Durchlaufzeit

Zellenlogik

One-Piece-Flow

Pullprinzip (Supermarkt) und Pushprinzip

Just-in-Time Logistik [JIT]


Wertstromanalyse (ca. 0,5 Tage)

Wertstromaufnahme (Ist- und Soll-Wertstrom)

Wertschöpfungsquotient [WQ]

Visualisierung: Nutzen, Symbole, Datenkasten


Produktion nivellieren/Heijunka (ca. 0,5 Tage)

Heijunka vs. Serie

Heijunka Box

Losgröße 1

Anwendungsbeispiel

Erhöhung der Zyklenzahl

Flow-System Kanban (Material- und Informationsfluss)


Produktionsanlagen verbessern (ca. 0,5 Tage)

Total Productive Maintenance (TPM) inkl. autonome Instandhaltung

Prozesskennzahlen (KPIs, OEE)

Minimierung der Rüstzeiten (SMED)


Prozesse standardisieren (ca. 1 Tag)

Qualitäts-Politik Standardisierung

Vorteile der Standards

Standards im Betrieb

Fragen zum Standard

Prozesse bestimmen, von der Prozesslandschaft bis zur Prozessbeschreibung

Visualisierung

3 Prozesszustände

Werkerselbstprüfung


Prozesse steuern (ca. 2,5 Tage)

Anforderungen ISO 9001 (4.4, 8.1, 8.5.1): Kennzahlen Kunde (Cpk/Sigma-Level)

Prozessmanagement

Prozessanalyse

Standardwerkzeuge: Q7 und M7

Prozesseffizienzanalyse

KI-gestützte Datenanalyse, Statistical Process Control [SPC]

SPC in der Serienproduktion: Qualitätsregelkarte [QRK] interpretieren, Automatisierung (Jidoka)


Bewertungsmodelle (ca. 1 Tag)

PDCA: Verbesserung der Verbesserung

Selbstbewertung Reifegrad ISO 9004 und EFQM

Managementbewertung nach ISO 9001

6-W Hinterfragetechnik

4-M/7-M Checklisten

Benchmarking und Best Practice

Balanced Scorecard (BSC)

Hoshin Kanri, X-Matrix

KI-gestützte Auswertung von Trends, Kennzahlen und Bewertungen

Messung der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit


Fehlervermeidung und systematische Problemlösung (ca. 2 Tage)

Entwicklung nach Kundenwunsch

Risikomanagement: Risikolandschaft, Matrix [FMEA]

Poka Yoke,Fehlerklassifizierung, Fehlerkultur/Hansei

Interne Audits

Kundenkommunikation: Beschwerdemanagement, 8D-Report

10 Schritte zur Problemlösung mit Werkzeugen (Q7, M7)

Ursachenanalyse: 5 Why, 6 W (Root Causes)

A3-Problemlösungsblatt

KI-basierte Mustererkennung bei Fehler- und Qualitätsdaten


Mitarbeiter:innen befähigen (ca. 1 Tag)

Ownership und Entrepreneurship

Rollen der Führungskräfte und Mitarbeiter:innen 

Veränderungsmanagement

Mitarbeiter:innen fördern (TWI)

Mitarbeiterzufriedenheit

Kompetenz und Bewusstsein, Wissensmanagement (ISO 9001)

Ideenmanagement (BVW)

Teamarbeit im Lean-Kontext

Quality Circle [QC]

Agile Methoden

Community of Practice (CoP)

Coaching-Kata und Improvement-Kata


Visual Management und Shopfloor (ca. 0,5 Tage)

Prinzipien visueller Steuerung

Visuelle Prozesskontrolle, Andon (Ampel)

Shopfloor-Management

Digitale Dashboards und KI-gestützte Prozessvisualisierung


Qualitätscontrolling – Finanzen (ca. 0,5 Tage)

Qualitätskostenmodell, Konformität/Fehlerkosten, 10er-Regel (als Denkmodell)


Projektarbeit (ca. 3 Tage)

Zur Vertiefung der gelernten Inhalte

Präsentation der Projektergebnisse



Änderungen möglich. Die Lehrgangsinhalte werden regelmäßig aktualisiert.

Für den Lehrgang werden Kenntnisse in qualitätsbezogenen Tätigkeiten empfohlen.

Nach Abschluss des Kurses verfügst du über ein grundlegendes Verständnis der zusammenspielenden ISO-Normen und ihrer Integration. Du kennst die Grundlagen von Managementsystemen, beherrschst den prozessorientierten Ansatz und verstehst die Herausforderungen bei der Implementierung. Du bist in der Lage, ein IMS zu planen, zu strukturieren und umzusetzen, wobei du verschiedene Normen effektiv integrieren kannst. Zudem besitzt du Kompetenzen im Bereich Auditierung, Zertifizierung und Dokumentation von IMS. Mit diesem Wissen kannst du komplexe Managementsysteme in Organisationen erfolgreich einführen, auditieren und kontinuierlich verbessern.

Zudem bist du in der Lage, Prozesse systematisch zu analysieren, Verbesserungspotenziale zu erkennen und mithilfe von Lean-, Kaizen- und KVP-Methoden effizient und zielgerichtet zu optimieren.

Dieser Lehrgang richtet sich vor allem an Managementbeauftragte aus den Bereichen Qualität, Umwelt, Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement, die ihren Tätigkeitsbereich erweitern wollen.

Als Beauftragte:r für integrierte Managementsysteme führst du unterschiedliche Anforderungen aus Qualitäts-, Umwelt-, Arbeitsschutz- und Energiemanagementsystemen in einer einheitlichen Struktur zusammen, wodurch ein effizienteres Management möglich ist. Dies macht dich sowohl für große als auch für mittelständische Unternehmen in Industrie, Handel und im Dienstleistungssektor, aber auch für Organisationen und Behörden interessant. Dein aussagekräftiges Zertifikat gibt einen detaillierten Einblick in deine erworbenen Qualifikationen und erleichtert deinen beruflichen Ein- und Aufstieg.

Fachkräfte, die zusätzlich über Kenntnisse in der Prozessoptimierung verfügen, sind branchenunabhängig extrem gefragt und gehören zu den wichtigsten Fachkräften moderner Unternehmen.

Nach dem Lehrgang kannst du deine neuen Kompetenzen aussagekräftig mit TÜV Rheinland geprüfter Qualifikation nachweisen.

Didaktisches Konzept

Deine Dozierenden sind sowohl fachlich als auch didaktisch hoch qualifiziert und werden dich vom ersten bis zum letzten Tag unterrichten (kein Selbstlernsystem).

Du lernst in effektiven Kleingruppen. Die Kurse bestehen in der Regel aus 6 bis 25 Teilnehmenden. Der allgemeine Unterricht wird in allen Kursmodulen durch zahlreiche praxisbezogene Übungen ergänzt. Die Übungsphase ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts, denn in dieser Zeit verarbeitest du das neu Erlernte und erlangst Sicherheit und Routine in der Anwendung. Im letzten Abschnitt des Lehrgangs findet eine Projektarbeit, eine Fallstudie oder eine Abschlussprüfung statt.

 

Virtueller Klassenraum alfaview®

Der Unterricht findet über die moderne Videotechnik alfaview® statt  - entweder bequem von zu Hause oder bei uns im Bildungszentrum. Über alfaview® kann sich der gesamte Kurs face-to-face sehen, in lippensynchroner Sprachqualität miteinander kommunizieren und an gemeinsamen Projekten arbeiten. Du kannst selbstverständlich auch deine zugeschalteten Trainer:innen jederzeit live sehen, mit diesen sprechen und du wirst während der gesamten Kursdauer von deinen Dozierenden in Echtzeit unterrichtet. Der Unterricht ist kein E-Learning, sondern echter Live-Präsenzunterricht über Videotechnik.

 

Die Lehrgänge bei alfatraining werden von der Agentur für Arbeit gefördert und sind nach der Zulassungsverordnung AZAV zertifiziert. Bei der Einreichung eines Bildungsgutscheines oder eines  Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines werden in der Regel die gesamten Lehrgangskosten von deiner Förderstelle übernommen.
Eine Förderung ist auch über den Europäischen Sozialfonds (ESF), die Deutsche Rentenversicherung (DRV) oder über regionale Förderprogramme möglich. Als Zeitsoldat:in besteht die Möglichkeit, Weiterbildungen über den Berufsförderungsdienst (BFD) zu besuchen. Auch Firmen können ihre Mitarbeiter:innen über eine Förderung der Agentur für Arbeit (Qualifizierungschancengesetz) qualifizieren lassen.

Gerne beraten wir dich kostenfrei.

0800 3456-500 Mo. - Fr. von 8 bis 17 Uhr
kostenfrei aus allen deutschen Netzen.

Kontakt

Gerne beraten wir dich kostenfrei. 0800 3456-500 Mo. - Fr. von 8 bis 17 Uhr kostenfrei aus allen deutschen Netzen.